Teak

Teakholz ist durch seine widerstandsfähigkeit gegen Witterung und Insekten ein beliebtes Holz für Gartenmöbel. Teak kommt zum Beispiel in Süd- und Südostasien, in Indien, Indonesien, Thailand oder Java vor. Kultiviert ist es in Togo, Kamerun oder Nigeria. Teak wächst bevorzugt in tropischen feuchten regengrünen Wäldern, in tropischen halbimmergrünen Regenwäldern, auch in höheren Lagen. Teak ist laubabwerfend und empfindlich gegen Staunässe. Die Kultivierung erfolgt vornehmlich in Plantagen. Die Rinde ist 1,0 … 2,0 cm dick. Das Splintholz ist weißlich bis grau. Das Kernholz ist goldgelb bis gelbbraun, hell- bis dunkelbraun nachdunkelnd, teils dunkelviolettbraun oder schwarz geadert durch 2 … 8 mm breite Farbstreifen. Im frischen Zustand ist Teak lederartig. Die Härte beträgt 63 … 71 N/mm². Der ph-Wert liegt bei 5,1.

Teak lässt sich gut sägen, hobeln, bohren, fräsen, schleifen und drechseln. Werkzeuge sind durch mineralische Einlagerungen rasch stumpfend, hartmetallbestückte Werkzeuge sollte man bevorzugen. Beim Nageln und Schrauben ist Vorbohren zu empfehlen. Die Dauerhaftigkeit von Teak ist sehr gut. Das Kernholz ist pilz- und fast insektenfest, insbesondere termitenfest. Außerdem ist Teak ziemlich witterungs- und säurebeständig. Teakholz ist schwer entflammbar.
Als Furnierholz wird es als Messerholz für Deckfurniere verwendet. Es ist Ausstattungsholz für Möbel, Vertäfelungen und Parkett. Teak ist Konstruktionsholz für mittlere bis schwere Beanspruchung im Innen- und Außenbau, Waggon-, Fahrzeug-, Boots-, Schiff-, Wasser- und Hafenbau, für Fenster, Türen und Tore; Rahmen, Treppen; Gartenmöbel.
Teak lässt sich als Spezialholz für Paneele, Sitz- und Kleinmöbel nutzen.
Eine sichere Unterscheidung der einzelnen Provenienzen ist nicht möglich. In Gebirgslagen gewachsene Hölzer sind dichter und härter als die der Ebenen. Hölzer mit gleichmäßigem Aufbau der Zuwachszonen werden bevorzugt. Kernverlagerungen gelten stets als schwer Fehler. Plantagen- und Java-Teak ist gewöhnlich etwas heller als Burma-Teak. Die Dimensionen der in Plantagen gezogenen Hölzer sind noch gering. Um eine irreführende Benennung handelt es sich bei dem Begriff „Indische Eiche“.
In Thailand herrscht zurzeit ein Exportverbot.

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